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Spielberichte


Modau überwintert an der Spitze
Erfreuliche Zwischenbilanz der SG


Wie alle anderen Teams in der Kreisliga A haben auch die Fußballer der SG Modau nun viel Zeit, sich in der langen Winterpause – der nächste Spieltag ist erst am 11. März – neu zu sammeln, zu konzentrieren und auf die ausstehenden Begegnungen sorgfältig vorzubereiten. Für die Modauer stellt sich die Situation so dar, dass die ausstehenden 10 Begegnungen eigentlich allesamt „Endspiele“ sind. Man führt in der Tabelle mit etwas Vorsprung und möchte diesen natürlich verteidigen. Gleich zu Beginn des Restprogramms sorgt der Spielplan für besondere Spannung: Am 11. März bleibt die SG noch spielfrei und muss den Konkurrenten zuschauen. Am 18. März pausiert dann Verfolger FC Ober-Ramstadt, während die SG den Tabellendritten KSG Brandau empfängt. Gleich der 25. März bringt dann erneut wichtige Spiele, denn die Modauer treten beim Tabellenvierten TSG 46 Darmstadt an,
während der FCO in Brandau Farbe bekennen muss. Es wird also für alle Mannschaften im Vorderfeld der Tabelle entscheidend sein, wie fit, zielgerichtet und auch unverkramft man aus der Winterpause startet.
Dass die SG Modau an der Tabellenspitze überwintert, kommt etwas überraschend. Die Mannschaft hat sich bisher aber als sehr beständig erwiesen und war deshalb als einzige in der Lage, auch kleinere Durchhänger ohne Niederlage zu überstehen. Selbst aus den beiden Spielen, in denen kein Torerfolg gelang, nahm man jeweils einen Punkt mit (0:0 in Roßdorf und 0:0 gegen den FCO). Neben diesen Spielen stehen drei weitere Unentschieden (2:2 und 1:1 gegen den TSV Eschollbrücken und 3:3 bei Croatia Griesheim) zu Buche – alle anderen Spiele wurden gewonnen. Nur in der Auftaktbegenung gegen Eschollbrücken und wenig später bei Croatia geriet man auch vorübergehend in Rückstand. 44 Punkte aus 18 Spielen und ein Torverhältnis von 56:14 sind weit mehr, als man erwarten konnte. Die nur 14 Gegentreffer erklären sich vor allem daraus, das man in zehn Begegnungen ohne Gegentreffer blieb – gerade in dieser Hinsicht hat man der Konkurrenz einiges voraus. Durch die insgesamt überzeugende Defensivarbeit konnten auch einige Partien noch gewonnen werden, in denen es spielerisch weniger gut bzw. konstant lief und - dies trifft vor allem auf die schon absolvierten Rückrundenbegegnungen zu – man es mit sehr lauf- und kampffreudigen Gegnern zu tun hatte, die der SG unbedingt ein Bein stellen wollten. Geht man von den Ergebnissen aus, so haben sich die Modauer mit der neuen Rolle des „Gejagden“ aber dennoch gut arrangiert. Gerade gegen die sogenannten „Kleinen“ der Liga gilt es in Hinsicht auf die Schlusstabelle, möglichst wenige Punkte liegen zu lassen.
Das bisher sehr erfolgreiche Abschneiden wurde möglich durch die akribische Trainings- und Vorbereitungsarbeit von Trainer C. Hansetz und durch eine engagierte Mannschaft, die inzwischen an das eigene Spiel recht hohe Ansprüche stellt.. Erreicht wurde dies mit einem ziemlich kleinen, aber vergleichsweise konstanten Kader. Folgende Akteure kamen dabei bisher zum Ensatz – in Klammern die Zahl der Einsätze und der dabei erzielten Tore: Akin (18/1), Bartsch (10/-), Diehl (15/12), Fesel (18/-), Fröhlich (4/1), Hallmeyer (13/2), Hartel (16/3), Heckler (18/1), A. Henschke (11/2), M. Henschke (11/-), Hofmann (1/1), Keil (5/-), Ludwig (8/-), Nessen (16/2), Reqica (16/8), Rettig (16/-), Schmidt (18/4), Sokol (5/1), Trietsch (17/14), Vieweger (3/-), Weber (10/-). Auffallend in dieser Statistik ist die hohe Anzahl der Spieler, die ihrer Mannschaft in allen oder fast allen Begegnungen zur Verfügung standen.


K.W.

 


Spielbericht vom 11.12.2011: SG Modau – FC Alsbach II  2:0 (1:0)
Wichtiger Arbeitssieg vor der Winterpause
Modau lässt gegen Alsbach II nichts anbrennen

Am neunzehnten und letzten Spieltag vor der Winterpause verteidigte die SG Modau ihren Vorsprung an der Tabellenspitze der Kreisliga A. Das 2:0 gegen den FC Alsbach II darf als Arbeitssieg gewertet werden. Der Erfolg wurde dem Tabellenführer zwar keineswegs geschenkt, war aber auch kaum gefährdet. In einem sehr fairen Spiel hielten die Alsbacher gut mit, erwiesen sich gegen eine sichere SG-Hintermannschaft aber als wenig durchschlagskräftig und waren mit ihrem Latein schon vor dem Modauer Strafraum am Ende. Trainer Hansetz musste in dieser Partie auf Trietsch verzichten, dessen Part A. Henschke übernahm.
Es entwickelte sich rasch eine Begegnung, die über neunzig Minuten im Mittelfeld ausgeglichen verlaufen sollte, in der aber nur Modau in der Lage war, sich klare Torgelegenheiten zu erarbeiten. Der Sieg der SG ist deshalb absolut verdient. Bereits in der 1. Spielminute hatte Reqica die Führung auf dem Fuß, sein Schuss wurde aber vor der Linie geklärt. Weitere Chancen der SG, insbesondere durch Diehl und A. Henschke blieben ebenfalls ungenutzt, so dass Modau lange warten musste. Erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit fiel der dem Spielverlauf entsprechende Führungstreffer: Auf der rechten Angriffsseite kam ein Einwurf von Hallmeyer zu Reqica, dessen mustergültige Vorarbeit in der Mitte Schmidt zum 1:0 verwerten konnte. Modau hatte es im ersten Spielabschnitt aber versäumt, mit Ruhe im Spielaufbau und Konsequenz im Torabschluss für klarere Verhältnisse zu sorgen.
In der zweiten Spielhälfte sollte sich an diesem Bild kaum etwas ändern: Modau blieb die torgefährliche Mannschaft und hätte durch Reqica und A. Henschke erhöhen können, während die Gäste aus Alsbach zwar gefällig kombinierten, mit ihren Bemühungen das Tor der Modauer aber nicht ernsthaft in Gefahr brachten. In der Vorwärtsbewegung wirkte der Tabellenführer auch in dieser Partie manchmal überhastet, während die Defensivarbeit doch insgesamt konzentriert und ohne gravierende Fehler geleistet wurde. In der 73. Minute schließlich führte die latent vorhandene Überlegenheit der SG zum 2:0, das auch der Endstand dieser Begegnung sein sollte: Bei einer hohen Hereingabe in den Alsbacher Strafraum waren sowohl ein Gegenspieler als auch der aufgerückte Akin zur Stelle – irgendwie landete der Ball im Netz. In der Endphase spielten mehr die Gäste, während die SG ihren Vorsprung sehr sicher verwaltete.
Fazit: Ein verdienter Sieg der Modauer, der ohne spielerischen Glanz erzielt werden konnte. Gegenüber den letzten Begegnungen zeigte sich der Tabellenführer aber wieder selbstbewusster und mannschaftlich geschlossener. Die Ausgangsposition für die im Frühjahr noch anstehenden zehn Spiele könnte kaum besser sein. Man wünscht dem Team deshalb nur, dass auch im Frühling 2012 die Besinnung auf die eigene Stärke gelingt und man die Serie weiter ausbauen kann. Nach den Ergebnissen des Wochenendes sind – mit Ausnahme des FCO – alle Verfolger der SG inzwischen recht weit auf Distanz gebracht. Es wäre also nicht angemessen, jetzt noch verlauten zu lassen, dass der Aufstieg in die Kreisoberliga nicht zum angestrebten Saisonziel geworden ist. Überraschenderweise haben es die Modauer bisher fertiggebracht, alle achtzehn absolvierten Saisonspiele ungeschlagen zu überstehen – da wäre es wenig glaubhaft, ein Ende dieser Erfolgsserie jetzt selbst herbeireden zu wollen. Dem aus dieser Situation entstandenen Druck kann die Mannschaft – wie sie bereits bewiesen hat – durchaus standhalten.
SG Modau: Bartsch – Hallmeyer, Akin, Heckler, Rettig – A. Henschke (74. Keil), Fesel, Hartel, Schmidt (64. Nessen) – Reqica (86. M. Henschke), Diehl
Tore: 1:0 Schmidt (44.), 2:0 Akin (73.)


 

Spielbericht vom 4.12. 2011: TSV Eschollbrücken – SG Modau  1:1 (1:1)
Modau vergibt den möglichen Sieg
Zehn Eschollbrückener halten das Remis


Das 1:1 der SG Modau beim TSV Eschollbrücken lässt ganz verschiedene Bewertungen zu. Positiv ist, dass die Mannschaft nach 17 Saisonspielen ungeschlagen bleibt – saisonübergreifend sind es sogar 22 Spiele in Folge, die das Team ohne Niederlage überstanden hat. Positiv ist sicher auch, dass sich am Abstand zu Verfolger FCO nichts geändert hat – es sind weiterhin 5 Punkte. Leider hat es die SG in Eschollbrücken versäumt, diesen Abstand weiter zu vergrößern. Denn in einer kampfbetonten, hektischen und recht zerfahrenen Partie waren die Modauer am Ende dem Sieg viel näher.
In der ersten Hälfte verlief die Begegnung ziemlich ausgeglichen. Gleichzeitig waren einige Härten und viel Hektik im Spiel. Der Schiedsrichter hatte zunächst viel Mühe und bekam die Partie erst im weiteren Verlauf besser in den Griff. Bei einigen strittigen Strafraumsituationen blieb der Elfmeterpfiff des Unparteiischen aus, wovon sich vor allem die Modauer benachteiligt fühlen konnten. Beide Tore fielen bereits um die Mitte der ersten Halbzeit: In der 22. Minute brachte ein Kopfball von Trietsch nach Ecke von Diehl die SG in Führung. Die Freude darüber sollte aber nur kurz währen – bereits in der 25. Minute kam der TSV zum 1:1: Ein an sich wenig gefährlicher Flachschuss aus 25 Metern von Beutel wurde von einem Modauer Abwehrbein unglücklich abgefälscht – Torwart Bartsch hatte sich schon in die andere Ecke orientiert. In der 40. Minute sah der Eschollbrückener Rothermel wegen eines Revanchefouls an Hallmeyer die Rote Karte – danach sollte sich das Spiel endlich etwas beruhigen.
Im zweiten Spielabschnitt dominierte gegen zehn Eschollbrückener die SG, vermochte es aber nicht, die numerische Überzahl zum entscheidenden Treffer zu nutzen. Die Gastgeber stemmten sich mit läuferischem und kämpferischem Einsatz gegen eine Niederlage. Die kompakte Spielweise des TSV behagte dem Tabellenführer nicht – zu oft stockte die Bewegung. Nur ab und an fand man deshalb zu dem einfachen und schnellen Zusammenspiel, das die Mannschaft an guten Tagen auszeichnet. Ohne die entsprechende Bewegung ließen sich Überzahlsituationen kaum herstellen, und auf die langen Bälle der Modauer konnte sich die TSV-Hintermannschaft gut einstellen. Dennoch hatte die SG genügend Möglichkeiten zu einem weiteren Treffer. In der 61. Minute zielte, nachdem Diehls Flanke zu kurz abgewehrt worden war, Trietsch von der Strafraumgrenze knapp über das Tor. In der 79. Minute drang Rettig von links in den Strafraum ein, zielte auf die kurze Ecke und scheiterte am guten TSV-Torwart Grujicic. Die beste Gelegenheit freilich hatte sich schon in der 75. Spielminute geboten: Endlich einmal schaltete Modau schnell und suchte den direkten Weg zum Tor. Diehl schickte in der Mitte Trietsch, der im Strafraum zu Fall gebracht wurde – und dieses Mal schwieg des Pfeife des Schiedsrichters nicht. Mit dem Elfmeter, den der Unparteiische sogar wiederholen ließ, da einige Eschollbrückener zu früh in den Strafraum gelaufen waren, scheiterte Diehl beide Male an Grujicic. Die Schlussoffensive der SG fiel sehr kontrolliert und folglich recht gedämpft aus. Man wollte bei diesem Spielstand natürlich nicht riskieren, noch in einen Konter der Gastgeber zu laufen. Eschollbrücken freute sich nach dem Abpfiff über das Unentschieden wie über einen Sieg. Was der eine Punkt für die SG Modau wert ist, wird man wohl erst in der Schlussabrechnung sehen.
Fazit: Niemand konnte am Saisonbeginn voraussehen, dass die SG aus 17 Spielen 41 Punkte holen und an der Tabellenspitze überwintern würde. Nach dem bisherigen Saisonverlauf hat sich die Mannschaft von Trainer Hansetz diese Position aber redlich erarbeitet – nicht nur im Spiel, sondern vor allem auch im Training. Da es in der Kreisliga A Darmstadt in dieser Saison offenbar nicht die „Über-Mannschaft“ gibt, scheint alles möglich. Man darf jedoch nicht vergessen, dass in der jetzigen Situation die Mannschaft viel mehr beachtet wird und in den 11 ausstehenden Begegnungen nicht mehr so beiläufig oder fast „automatisch“ gepunktet werden kann wie in der Hinrunde. Es wäre gut für die Mannschaft, die mit ihren letzten drei Spielen selbst nicht sehr zufrieden war, wenn man dies nun etwas ausblenden und die Automatismen wieder stärker abrufen könnte.
Im letzten Spiel vor der Winterpause empfängt man am Sonntag (11. Dezember, 14:00 Uhr) den FC Alsbach II. In der Hinrunde gelang in Alsbach ein ungefährdeter Sieg, den die Mannschaft nun hoffentlich wiederholen kann.
SG Modau: Bartsch – Hallmeyer, Heckler, Akin, Rettig – Trietsch, Fesel, Hartel, Schmidt (46. A. Henschke) – Reqica (82. Nessen), Diehl
Tore: 0:1 Trietsch (22.), 1:1 Beutel (25.)
Rote Karte: Rothermel (TSV, 40.)

K.W.   


Spielbericht vom 27.11.2011 SG Modau – Croatia Griesheim  1:0 (0:0)
Modau bleibt auf Kurs
Die Serie der SG reisst nicht ab


Der Sieg der SG Modau gegen Croatia Griesheim war – wie auch das 1:0-Endergebnis zutreffend verrät – eine knappe Angelegenheit. Beim Tabellenführer war viel Sand im Getriebe, während das Schlusslicht aus Griesheim von Anfang an deutlich machte, dass man keinesfalls nach Modau gefahren war, um dort freiwillig die Punkte abzuliefern. Es entwickelte sich eine insgesamt mäßige Begegnung, die aber zum Ende hin bei einem knappen Spielstand von der Spannung lebte.
Der erste Spielabschnitt verlief ausgesprochen ereignisarm. Modau versuchte, den Ball laufen zu lassen und Kontrolle über die Partie zu erlangen – das gelang aber nur begrenzt und führte nicht zu Torgelegenheiten. Die Modauer wirkten etwas müde und fanden nicht die richtigen Mittel, um sich gegen die laufbereiten, taktisch überzeugenden und vor allem in der Defensivarbeit gut organisierten Griesheimer Tormöglichkeiten herauszuspielen. Man fand nicht zu der kompakten Spielweise, die die Modauer an guten Tagen auszeichnet – zudem sorgten überhastete und demnach oft ungenaue Zuspiele in Reihen des Tabellenführers zu oft für Ballverluste und dafür, dass die Griesheimer sich immer wieder ordnen konnten und großer Druck auf ihr Tor überhaupt nicht erst aufkam. Nachdem bis dahin fast gar nichts Aufregendes passiert war, gewann die Begegnung erst in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte ein wenig an Dynamik: In der 35.Minute hatte Bartsch bei einem Kopfball der Croatia einige Mühe, auch beim folgenden Eckball deutete Croatia Gefahr an. Auf der Gegenseite boten sich durch Trietsch in der 38.und 43. Minute erste zaghafte Modauer Gelegenheiten, und in der 44. Minute konnte ein vermeintlicher Treffer der Gastgeber wegen einer Abseitsstellung von dem alles in allem sicher und gut leitenden Unparteiischen nicht gegeben werden. Die erste Halbzeit endete leistungsgerecht torlos, und kaum jemand hatte sich bis dahin an dem Spiel erwärmen können.
Auch nach dem Wiederanpfiff kam das Spiel der SG nur langsam etwas besser auf Touren - zunächst hatte man einige kritische Situationen zu überstehen: In der 52. Minute gelang Croatia eine schnelle Angriffskombination, der abschließende Schuss ging aber über das Tor. Nur kurz darauf gab es eine strittige Situation an der Strafraumkante, die leicht zu einem Strafstoß gegen die SG hätte führen können. Außerdem fiel in diese Spielphase bei einem Griesheimer Konter noch ein schwer zu bewertender Abseitspfiff des Schiedsrichters. Fast wie aus dem Nichts kam es in der 65.Minute dann aber doch zum 1:0 für die SG Modau: Auf Zuspiel von Hartel setzte sich Diehl auf der linken Seite durch, und seine weite Flanke konnte vom langen Eck Reqica zur Modauer Führung verwerten. Nach diesem erlösenden Tor gelang es der SG-Mannschaft jetzt aber relativ sicher, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Croatia blieb bemüht, vermochte es aber nicht, das Tor der SG noch einmal ernsthaft in Gefahr zu bringen. Andererseits verpassten Diehl in der 76. und Trietsch in der 88. Minute die Gelegenheiten, vorzeitig für den entscheidenden zweiten Treffer zu sorgen. Auch Kapitän Hartel hatte dazu die Möglichkeit – sein Kopfball in der 87. Minute ging aber nur an die Latte. In der 83. Minute eines dennoch fairen Spieles hatte Griesheims Pehar Gelb-Rot gesehen.
Fazit: Es war am Ende ein gar nicht unverdienter, irgendwie aber auch glücklicher Sieg einer Mannschaft, die offenbar das Verlieren verlernt hat. Durch das 1:0 gegen Croatia hat man an der Tabellenspitze nun plötzlich fünf Punkte Vorsprung auf den FCO – ein Zwischenergebnis, mit dem zu Rundenbeginn weder die Mannschaft selbst, noch Trainer Trainer Hansetz oder der Verein rechnen konnten. Im Fußball muss man die Dinge aber so nehmen, wie sie sind, damit man sich gewissenhaft auf das nächste Spiel einstimmen kann. Das nächste Spiel findet am Sonntag (04.12.11, Spielbeginn im Dezember ist schon um 14:00 Uhr) beim TSV Eschollbrücken statt. Die Eschollbrückener hatten bisher einen wechselvollen Saisonverlauf mit hohen Heimniederlagen gegen stärkere Mannschaften, sind aber nur schwer auszurechnen. Für die SG gilt es in den beiden noch ausstehenden Spielen vor der Winterpause, alle noch zur Verfügung stehenden Reserven abzurufen und die hervorragende Ausgangsposition, die man sich inzwischen erarbeitet hat, jetzt auch zu behaupten. Die Mannschaft ist im Verlauf der bisherigen Runde oft bis an ihr Limit gegangen, war das mit Abstand konstanteste Team der Kreisliga A und darf sich darum auch nach dem schwächeren Croatia-Spiel vorbehaltlos über die drei gewonnenen Punkte freuen.
SG Modau: Bartsch – Hallmeyer, Akin, Heckler, Weber (85. Rettig) - Trietsch, Hartel. Fesel, Schmidt (46. A. Henschke) – Reqica (89. Nessen), Diehl
Tor: 0:1 Reqica (65.)


K.W.

 

Spielbericht vom 20.11.2011: Germania Pfungstadt II – SG Modau  0:2 (0:1)
SG Modau darf sich bei Bartsch bedanken
Der Sieg in Pfungstadt bereitet viel Mühe


Am ersten Spieltag der Rückrunde musste die SG Modau nicht nur hart arbeiten und viel nervliche Energie investieren, sondern benötigte auch einiges Glück, um aus Pfungstadt drei Punkte mitzunehmen und die Tabellenführung vor dem FCO zu verteidigen. Germania darf man nach dieser Begegnung eine sehr gute Leistung bescheinigen, während bei der SG doch einiges Potential nicht abgerufen werden konnte. Dass es für die Modauer dennoch zu einem Sieg reichte, spricht andererseits  wiederum für die Mannschaft: Obwohl über weite Strecken die Zuordnung nicht stimmte und im eigenen Spiel oft die Bindung fehlte, bestand man die schwierige Aufgabe gegen eine sehr engagierte Germania letztlich doch erfolgreich.
In der Anfangsviertelstunde zeigte sich ein leichtes Übergewicht des Tabellenführers, wobei sich für beide Teams noch keine Torgelegenheiten ergaben. Die Pfungstädter standen tief und leisteten konzentrierte Defensivarbeit, wodurch das Modauer Kombinationsspiel meist schon vor dem Strafraum endete. Nach dieser Startphase entwickelten sich aber allmählich deutliche Vorteile für die Germania: Die Gastgeber waren recht ballsicher, beweglich und zweikampfstark und erzwangen mit ihrer Spielweise bald den einen und anderen Fehler in der Modauer Abwehr. Dass sie um die Mitte der ersten Halbzeit nicht zum Führungstreffer gelangten, lag zum einen an ihrer eigenen Nervosität im Abschluss, zum anderen an einem glänzend aufgelegten André Bartsch im SG-Gehäuse, der bei einigen hochkarätigen Möglichkeiten der Pfungstädter seine Mannschaft vor einem Rückstand bewahrte. Fast zwanzig Minuten lang konnte sich die SG vom Druck des Gegners kaum befreien, der nun die kompaktere Mannschaft war und es auch vermochte, sein Spiel geschickt in die Breite anzulegen und im Mittelfeld klar zu dominieren. Erst nachdem die Pfungstädter ihre Chancen ausgelassen hatten, fand die SG nach und nach wieder ins Spiel und hatte sogar das Glück, noch vor der Pause in Führung zu gehen: Nach dem bis dahin ersten und einzigen Fehler in der Pfungstädter Hintermannschaft eroberte Diehl das Leder und setzte Reqica ein, der in der 40. Minute die Übersicht behielt und mit einem überlegten Flachschuss das 0:1 herstellte. Die Modauer Pausenführung war überaus glücklich und entsprach nicht dem Spielverlauf in der ersten Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Modau konzentrierter, musste sich aber weiterhin eines sehr engagierten Gegners erwehren. Immerhin hatte die SG nun endlich verstanden, dass die Pfungstädter an diesem Tag nur mit äusserster Kraftanstrengung zu bezwingen sein würden. Während die Gastgeber weiterhin bissig agierten und um Spielkontrolle bemüht waren, ergaben sich für die Gäste im Verlauf der zweiten Halbzeit zunehmend Gelegenheiten zu schnellen Gegenangriffen. Das Modauer Kombinationsspiel lief nun deutlich besser, obwohl die Fehlerquote im Abspiel weiterhin ziemlich hoch bleiben sollte. Das Spiel war im zweiten Abschnitt verteilt, wobei die besseren Tormöglichkeiten nun die SG hatte. Vor allem Fabian Diehl, der neben Torwart Bartsch und Abwehrchef Akin zu den auffälligsten SG-Akteuren in dieser Begegnung zählte, sorgte immer wieder für Entlastung und für Gefahr vor dem Pfungstädter Tor. In der 74. Minute endlich gelang es der SG, einen ihrer Angriffe konsequent zu Ende zu führen: Über Hartel kam der Ball zu Reqica, der Diehl den Treffer zum 0:2 ermöglichte. Weitere Chancen blieben ungenutzt, so dass mit Diehls Tor der Endstand bereits hergestellt war.
Man darf den Modauer Sieg aufgrund der schwachen ersten Hälfte als glücklich bewerten. Zwischen der 20. und 35. Minute gelang der Mannschaft fast gar nichts – ein Pfungstädter Treffer lag in dieser Phase des Spiels förmlich in der Luft. Hätte man diese Viertelstunde dank André Bartsch und der Abschlussschwäche der Platzherren nicht schadlos überstanden, so wäre es an diesem Tag vermutlich ganz schwer geworden, das Spiel noch zu drehen. Man muss davon ausgehen, dass in den kommenden Spielen – es sind noch drei bis zur Winterpause – alle Gegner besonders motiviert sein werden, der SG die erste Saisonniederlage beizubringen. Germania Pfungstadt II ließ die Chance dazu ungenutzt, obwohl Modau von seiner Bestform deutlich entfernt war und die Mannschaft etwas müde und teilweise verkrampft wirkte. Der kommende Gegner ist Croatia Griesheim (Sonntag, 27.11., 14:30 Uhr). Das Tabellenschlusslicht ist noch nicht abgeschlagen, benötigt also jeden Punkt und hat in Modau überhaupt nichts zu verlieren – allein schon deshalb dürfen die Griesheimer, die im Hinrundenspiel ein 3:3 erreichten, nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
SG Modau: Bartsch – Hallmeyer (62. A. Henschke), Heckler, Akin, Weber – Trietsch (78. Keil), Fesel, Hartel (88. Nessen), Schmidt – Reqica, Diehl
Tore: 0:1 Reqica (40.), 0:2 Diehl (74.)


K.W.
  
 

Spielbericht vom 13.11.2011: SV Hahn – SG Modau  0:5 (0:2)
Modau zeigt sich von seiner besten Seite
Ungefährdeter Erfolg beim SV Hahn


Am letzten Spieltag der Hinrunde löste die SG Modau die Aufgabe beim SV Hahn sehr souverän und sicherte sich damit den inoffiziellen Titel eines „Herbstmeisters“.
Es war eine recht einseitige Partie – der Modauer 5:0-Erfolg entspricht dem Spielgeschehen und hätte leicht noch höher ausfallen können.
Anders als in den letzten Begegnungen, die jeweils umkämpft waren und einen knappen Ausgang brachten, zeigte sich die SG in Hahn über die gesamte Spieldauer von ihrer stärksten Seite und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Sieg aufkommen. Bereits in der 2. Minute sorgte Schmidt mit einem trockenen Flachschuss für das 0:1 – zuvor hatte Diehl den Ball erobert und Reqica eingesetzt, der mit viel Übersicht den entscheidenden Pass spielte. Das 0:2 wenige Minuten vor dem Pausenpfiff entsprang einem Freistoß: Aus dem Halbfeld brachte Diehl den Ball von links herein, der Hahner Torwart verschätzte sich und Hartel am langen Pfosten drückte den Ball über die Linie. Zwischen diesen beiden Treffern hatten die Zuschauer eine erste Hälfte gesehen, die nach den Spielanteilen zwar ziemlich ausgeglichen wirkte, in der die Modauer aber stets schneller, entschlossener und torgefährlicher waren. Vor allem mit ihrer Laufbereitschaft und mit dem Willen zur Konzentration zwang die Mannschaft dem Gegner ihr Spiel auf – die Gastgeber, die zuvor in Heimspielen ungeschlagen geblieben waren, hatten dem wenig entgegenzusetzen. Ein Kopfball nach einer Ecke, der in der 17. Minute über das Modauer Gehäuse ging, sollte während der gesamten 90 Minuten ihre einzige klare Tormöglichkeit bleiben. Auf der anderen Seite hätten Reqica, Diehl und Schmidt noch vor der Pause für klarere Verhältnisse sorgen können – auch die eine oder andere unglückliche Abseitsentscheidung des Unparteiischen benachteiligte die SG.
Das alles sollte an diesem Tag aber keine Rolle spielen: Modau kam nicht weniger engagiert aus der Pause und legte bald nach: In der 51. Minute patzte die Hahner Hintermannschaft bei einem weiten Abschlag von Bartsch, Reqica erkannte die Situation und besorgte das 0:3, womit den Gastgebern endgültig der Zahn gezogen war. Der SV Hahn verwaltete und begrenzte nun die Niederlage, während die SG Modau sich weitere Torchanchen erspielte. Eine davon nutzte in der 64. Minute Hartel, der mit einem Aufsetzer von der Strafraumgrenze seinen zweiten Treffer erzielte und für den 0:4-Zwischenstand sorgte. In der 73. Minute brachte Trainer Hansetz A. Henschke für Schmidt, in der 79. Minute Weber für Hallmeyer und Nessen für Fesel. Nessen war es auch, der nach 82 Spielminuten den letzten Treffer einleitete: Sehr klug legte er durch in die Spitze auf Trietsch, der im Strafraum zu Fall gebracht wurde – den Strafstoß verwandelte Diehl.
Fazit: Es war ein sehr gelungener Auftritt der SG und eine Mannschaftsleistung, die optimistisch stimmt: Über die gesamte Dauer war die Mannschaft konzentriert bei der Sache, brachte Geschlossenheit und Kompaktheit auf den Platz und konnte deshalb guten Kombinationsfußball zeigen. Man hat, was nicht alltäglich ist, mit dem Sieg in Hahn eine Halbserie ohne Niederlage überstanden und geht in die Rückrunde nun als die Mannschaft, die es zu „jagen“ gilt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die SG Modau in dieser neuen Rolle zurechtfindet. Schlagen kann man sich – so wie es momentan aussieht – eigentlich nur selbst. Natürlich liegt gerade darin auch eine besondere Gefahr: Die nächsten, vermeintlich leichteren Gegner werden dem Team auch wieder alles abverlangen. Denn in den vier vor der Winterpause noch anstehenden Rückrundenbegegnungen geht es jetzt darum, gut vorbereitet und hoch konzentriert die erarbeitete Ausgangsposition zu verteidigen und auszubauen. Am Sonntag (20.11., Spielbeginn 12:45 Uhr) ist man Gast bei Germania Pfungstadt II. Dass man gegen diese Mannschaft den höchsten Hinrundensieg (10:1) erzielen konnte, darf nicht Anlass zur Unterschätzung des Gegners sein.
SG Modau: Bartsch – Hallmeyer (79. Weber), Heckler, Akin, Rettig – Trietsch, Fesel (79. Nessen), Hartel, Schmidt (73. A. Henschke) – Reqica, Diehl
Tore: 0:1 Schmidt (2.), 0:2 Hartel (42.), 0:3 Reqica (51.), 0:4 Hartel (64.), 0:5 Diehl (83., Foulelfmeter)


K.W.
    


Spielbericht vom 6.11.2011: SG Modau – FTG Pfungstadt  4:3 (3:2)
Modau macht es spannend
Der Sieg gegen die FTG ist aber hochverdient


Die Spiele der SG Modau sind momentan nichts für schwache Nerven – das gilt ganz besonders für die Partie gegen die FTG Pfungstadt. Durch einen zwar knappen, aber hochverdienten 4:3-Erfolg übernahmen die Modauer erstmals die Tabellenführung in der Kreisliga A Darmstadt. Die Pfungstädter erwiesen sich in dieser Begegnung als der erwartet spielfreudige und kampfstarke Gegner, während die SG vor allem deshalb bis zum Schlusspfiff bangen musste, weil man vorher eine Vielzahl bester Torgelegenheiten ausgelassen hatte. Es war ein intensiv und offensiv geführtes Spiel, in dessen Dramaturgie fast nichts fehlte und mit dem der Unparteiische einige Mühe hatte.
Modau begann sehr druckvoll, hatte durch Diehl und Reqica bereits in den ersten fünf Spielminuten drei gute Tormöglichkeiten und ging in der 9. Minute in Führung. Von rechts brachte Diehl einen Freistoß herein, der mit dem Kopf verlängert wurde und zu Schmidt gelangte, der am langen Pfosten lauerte und zum 1:0 einschieben konnte. Nach gut zehn Minuten wachten auch die Pfungstädter auf und das Spiel verteilte sich nun. Einen ersten Warnschuss gab die FTG in der 18. Minute ab, als bei einem schnell vorgetragenen Gegenangriff die Modauer Hintermannschaft überlaufen wurde, Torwart Bartsch gegen einen freistehenden FTGler aber reaktionschnell den Ausgleich verhinderte. In der 20. Minute war es dann aber doch geschehen: In der Nähe der Eckfahne verursachte die SG unnötig einen Freistoß, an den aus diesem Standard resultierenden verdeckten Flachschuss von der Strafraumgrenze kam Bartsch mit den Fingerspitzen zwar noch heran – über den Innenpfosten fand der Ball aber schließlich doch den Weg zum 1:1 über die Linie. Die Antwort der SG ließ nicht lange auf sich warten: Diehl setzte sich auf der rechten Angriffsseite energisch durch und brachte den Ball scharf in die Mitte zu Reqica, der seine Mannschaft wieder in Führung schoss. Und nur zwei Minuten später legte Modau zum 3:1 nach, jetzt über die linke Seite: Rettig schickte Reqica, der sich nicht aufhalten ließ und auf Trietsch ablegte – dessen Schuss von der Strafraumgrenze sorgte aber nur sehr kurze Zeit für eine vermeintlich etwas beruhigende Modauer 2-Tore-Führung. Denn wiederum nur kurz darauf kam erneut Pfungstadt zum Erfolg: Ein Modauer Fehlpass im Mittelfeld, ein erneut über die rechte Angriffsseite sehr schnell vorgetragener FTG-Angriff und Scherer mit seinem zweiten Treffer, wobei wiederum der Ball vom Innenpfosten über die Linie fand, stellten den Anschluss wieder her. Da, obwohl in den Schlussminuten der ersten Hälfte das Pfungstädter Tor gelegentlich unter Dauerbeschuss stand, den Platzherren zunächst kein weiterer Treffer gelingen wollte, ging es mit einer nur knappen 3:2-Führung in die Pause.
Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte, bei Modau war nun Hallmeyer für Weber im Spiel, legte die SG aber nach: In der 47. Minute wirkte die Hintermannschaft der FTG noch unsortiert, und Schmidt per Kopfball stellte für Modau die 4:2-Führung her. In der 61.Minute wurde der Pfungstädter Weiger des Feldes verwiesen, aber den dezimierten Gästen gelang trotzdem zwei Minuten später erneut das Anschlusstor: Einen überaus zweifelhaften Foulelfmeter nutzte Knauer ganz sicher zum 4:3. Mit diesem knappen Spielstand war für eine lange und spannende Endphase des Spiels gesorgt. Bei recht ausgeglichenen Spielanteilen wirkte Modau zwar stets viel torgefährlicher als der Gegner, der seine Abwehr zunehmend öffnen musste, - ein weiterer Treffer wollte der SG aber nicht mehr gelingen. Obwohl in der 78. Minute die FTG durch den Platzverweis von R. Bartsch weiter geschwächt worden war, zeigte sich die SG in der Endphase etwas nervös. Pfungstadt, das nun nichts mehr zu verlieren hatte und seine taktische Ordnung aufgeben musste, steckte bis zum Ende nicht auf, während auf der anderen Seite vor allem Fabian Diehl, der an diesem Tag Modaus Bester war, großes Schusspech entwickelte: In der 83. Minute setzte er sich hervorragend durch und traf mit seinem gefühlvollen Schuss ebenso nur Aluminium wie in der Nachspielzeit mit einem Freistoß aus 20 Metern.Die SG, bei der in der 82. Minute A. Henschke den starken Schmidt ablöste und in der 89. Minute noch Keil für Trietsch kam, hatte in den Schlussminuten noch einige weitere Möglichkeiten. Vor allem, als Keil – auch dies war bereits weit in der Nachspielzeit – in der Mitte durchgebrochen war, aber kurz vorm Strafraum umgerissen wurde. Kritisch aus Modauer Sicht bleibt anzumerken, dass es die Mannschaft am Ende gegen nur noch neun Pfungstädter kaum verstand, diesen Vorteil konsequent auszunutzen, ihr Spiel sicher in die Breite anzulegen und die Überzahl konsequent auszuspielen. Vielleicht wäre dies aber auch zu viel verlangt gewesen: Die Mannschaft hat, diese Zwischenbilanz darf gegen Ende der Hinrunde schon gezogen werden, mit ihrem Trainer C. Hansetz die Ausgangserwartungen übertroffen, sich gegenüber der Vorsaison weiter gesteigert und sich im bisherigen Saisonverlauf als die stabilste Mannschaft der Liga erwiesen. Wo noch weitere Verbesserungen erzielt werden können, hat das Spiel gegen die FTG allerdings klar aufgezeigt.
Am kommenden Sonntag (13. November, Spielbeginn 14:30 Uhr) reist man nun als Tabellenführer zum SV Hahn, der in der Tabelle zuletzt etwas zurückgefallen ist. Im Hahner Sportpark sind die Gastgeber bisher jedoch eine Macht: Mit fünf Siegen und einem Unentschieden ist der SV Hahn die bisher erfolgreichste Heimmannschaft. Mit einem erfolgreichen Abschneiden in Hahn könnte sich die SG Modau die sogenannte „Herbstmeisterschaft“ sichern, die freilich nur ein nicht allzu wichtig zu nehmendes Zwischenergebnis zur Mitte der Spielzeit darstellen würde. Wichtiger ist, dass das Team weiterhin gut arbeitet, in Hahn seiner Linie treu bleibt und möglichst viele Anhänger der SG ihre Mannschaft dort unterstützen.
SG Modau: Bartsch – Weber (46. Hallmeyer), Heckler, Akin, Rettig – Trietsch (89. Keil), Fesel, Hartel, Schmidt (81. A.Henschke) – Reqica, Diehl
Tore: 1:0 Schmidt (9.), 1:1 Scherer (20.), 2:1 Reqica (24.), 3:1 Trietsch (26.), 3:2 Scherer (30.), 4:2 Schmidt (47.), 4:3 Knauer (63. Foulelfmeter)
Rote Karte: Weiger (61., FTG), R. Bartsch (78., FTG)


K.W.


 

 

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